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Foto Schmidt, Oldenburg
ELENA KUSCHNEROVA


Elena Kuschnerova was the last pianistic discovery of Harold Schonberg (1915-2003), music critic for the New York Times and prolific author on great performers. After listening to her debut CD, he dubbed her a "Pianist who grabs the imagination", and he lauded her Scriabin CD as "the best recorded performances I am familiar with" (American Record Guide, 2000 and 2001). 

Earlier, Kuschnerova's Prokofiev CD (1997) had been awarded the prestigious "German Record Critics' Award (Preis der Deutschen Schalplattenkritik).  A year later it was included on a list of the 50 best "Desert Island" piano recordings of all time by the German music magazine SCALA. 

In its 70-year history, the Penguin Guide, the world's most venerated source of classical reviews, has bestowed fewer than two dozen Rosettes on piano recordings, a distinction that eluded many of history's most famous pianists.  The most recent of these was awarded to Elena Kuschnerova's all-Bach Recital (2001) in the Penguin Guide's 2003/04 issue.  The team of Penguin reviewers admonished readers to "make no mistake, this disc... is altogether outstanding. Indeed it is one of the finest Bach recitals on the piano... the present recital leaves the listener feeling exhilarated and purified as only the best Bach playing can." 
 
Elena Kuschnerova's music genealogy
Elena's genealogy
Born into a musical family, Elena Kuschnerova started her pianistic education when she was 5, playing her first concerto with orchestra at the age of 9 (The f minor concerto by Bach under the baton of Emin Khachaturyan, recorded by Moscow Radio). She excelled at the elite Moscow Central Music School where she studied with Tatiana Kestner, also the teacher of Andrei Gavrilov and Nikolai Lugansky, 
 
 

Tatiana Kestner with pupils of the Moscow Central Music School
around 1976
and later at the Moscow Tchaikovsky Conservatory with Sergei Dorensky. Elena Kuschnerova was influenced by the great and controversial Russian composer Alexander Lazarevich Lokshin (1920-1987), who wrote a variation cycle for her. 

Alexander L. Lokshin (1920-1987)

After graduating with an honors diploma, she spent eight years touring in the capitals of the former Soviet Union, with occasional forays into Western Europe. 

Moving to Germany in 1992 gave a push to Elena Kuschnerova's career. Her recitals and CDs encompass an enormous range, from Bach to first performances of works composed for her, and have brought her international acclaim.  Elena Kuschnerova has concertized with a number of orchestras, in addition to expressing her deep love for chamber music on the concert stage. 

Elena Kuschnerova played at many important Festivals such as the Gustav Mahler Music Festival in Toblach, the Bach Festival in Ansbach, the Festival of Rarities of the Piano Music in Husum, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Clef de Soleil in Lille, etc. In 2002, Elena Kuschnerova premiered a piano concerto written for her by Siegfried Matthus at the Dresden Festival together with Dresden Philarmonic Orchestra under the baton of Marek Janowski. She has performed this work many times since then, including a performance with the RSO Berlin under Michail Jurowski. 

Elena Kuschnerova has been conducting concert tours in Japan for many years. A CD with live recording of her 2003 Tokyo recital was released by Steinway Japan. Elena Kuschnerova's new Stravinsky and Brahms CDs have been released in spring 2005 and the latter has received the Supersonic Award from the music magazin Pizzicato. Currently Elena Kuschnerova is recording "Seven Romantic Ballades" composed for her by the Russian composer Mikhail Kollontay. 

Elena Kuschnerova is also internationally recognized as a piano professor, giving master classes in Germany, Japan, Korea, Sweden, and the USA. Since May 2006 she has been guest professor at the Elisabeth University of Music in Hiroshima.

Elena Kuschnerova has been a Steinway Artist since 2002.


Foto Schmidt, Oldenburg"Mitreißend brillante Fingerfertigkeit, verbunden mit einer Fülle von tief empfundener Poesie"... "Hervorragende Technik, vorgetragen mit einer außerordentlich beeindruckenden Palette von Farbe und Ausdruck"... "Ihr ausgeprägtes Gefühl für Gestaltung und Ausdruck ist so außergewöhnlich, wie ihre Gabe, auf dem Klavier die faszinierendsten und spannendsten Geschichten zu erzählen"... - Dies sind nur einige wenige Zitate der vielen Lobreden, die diese kraftvolle, energiegeladene, und dennoch einmalig sensible Künstlerin in den letzten Jahren erhalten hat. Durch ihre persönliche Art des Vortrags - einer Kombination aus musikalischer Phantasie und ausgereifter Technik - erregt Elena Kuschnerova die Aufmerksamkeit der internationalen Musikwelt . 

Elena Kuschnerova wurde in eine musikalische Familie hineingeboren; sie begann ihre Klavierausbildung mit 5 Jahren. Mit 9 hatte sie ihren ersten Auftritt mit Orchester und spielte das f-moll-Klavierkonzert von J. S. Bach unter der Leitung von Emin Khachaturyan, das vom Moskauer Rundfunk mitgeschnitten wurde. Schon als Kind beeindruckte sie an dem Moskauer Elite-Institut „Zentrale Musikschule“ als Schülerin von Tatiana Kestner, bei der auch Andrei Gavrilov and Nikolai Lugansky studierten. Nach dem Abschluß ihrer schulischen Ausbildung (Abitur mit Auszeichnung) studierte sie am Tschaikowsky Konservatorium in Moskau bei Sergei Dorensky. In diesen Jahren war Elena Kuschnerova stark beeinflusst von den Komponisten Alexander Lazarevich Lokshin (1920-1987). 1982 widmete er ihr seinen Variationszyklus „Präludium und Thema mit Variationen“. Das Werk hat Elena Kuschnerova 1994 beim SWR in Baden-Baden aufgenommen. Mit Erhalt ihres Diploms, ebenfalls mit Auszeichnung, begab sie sich in den folgenden acht Jahren auf Tourneen in der damaligen Sowjetunion. Vereinzelte Auftritte führten sie auch nach Westeuropa und Nordamerika.
Photo Zwiebelhofer
1992 emigrierte Elena Kuschnerova nach Deutschland und begann hier eine neue Karriere. Die harte Arbeit in den folgenden Jahren zeigte Erfolg: Konzerte in Westeuropa, USA und Japan bescherten ihr bald internationalen Ruhm. Ihr Repertoire umfaßt ein außergewöhnliches Spektrum, von Bach bis hin zu Aufführungen speziell für sie komponierter Werke. Ihre tiefe Liebe zur Kammermusik hat sie in ihren zahlreichen Auftritten auf Konzertbühnen zum Ausdruck gebracht. Ferner konzertierte sie mit einer Anzahl von Orchestern. Ihre Arbeit dokumentieren zahlreiche Rundfunk-Aufnahmen, vor allem bei SWR, BR und DLR Berlin.

Elena Kuschnerova ist Steinway-Künstlerin seit 2002. 

Elena Kuschnerova wartet mit einer Vielfalt bemerkenswerter CD-Aufnahmen auf. Ihre 1998er Einspielung der Klavierfassung von Prokofjews "Romeo und Julia" erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, und die Musikzeitschrift SCALA nahm sie in die Liste der "50 besten Klavieraufnahmen aller Zeiten" auf. Die CD mit Werken von Scriabin wurde im American Record Guide von Harold Schonberg, ehemals Musikkritiker der New York Times, so bewertet: "Dies sind die besten mir bekannten Aufnahmen."  Ihre erste Live-CD eines ausschließlich Bach gewidmeten Klavierabends wurde im April 2001 veröffentlicht und im Penguin Guide to Classical CDs and DVDs 2003/2004 mit Rosette ausgezeichnet. Eine neue Gesamteinspielung originaler Klavierwerke von Mussorgsky folgte in 2002. Eine weitere CD von Elena Kuschnerova mit der Live-Aufnahme ihres Klavierabends in Tokyo wurde 2003 von Steinway-Japan herausgegeben. Zwei weitere CDs mit Werken von Strawinsky und Spätwerken von Brahms wurden 2005 herausgegeben. Die Brahms CD erhielt den Supersonic Preis des Musikmagazins Pizzicato.

2001 konzertierte Elena Kuschnerova anläßlich der Gustav Mahler-Musikwochen in Toblach/Südtirol und der Bachwoche in Ansbach. 2002  hat Elena Kuschnerova bei den Dresdener Festspielen zusammen mit der Dresdner Philharmonie das Klavierkonzert von Siegfried Matthus uraufgeführt, das für sie komponiert wurde. Ein anderer wichtiger Auftritt 2002 folgte bei den  Ludwigsburger Schlossfestspielen.  Im Sommer 2003 wurde Elena Kuschnerova für den Eröffnungs-Klavierabend beim Festival Clef de Soleil in Lille (Frankreich) engagiert. Im August gab sie ebenfalls den Eröffnungsabend beim Festival der Raritäten der Klaviermusik in Husum, der im Deutschlandradio live übertragen wurde. Der grosse Erfolg brachte ihr sofort eine Wiedereinladung für das Festival 2004 ein. Seit Jahren geht Elena Kuschnerova auf Konzerttournee in Japan.
Elena Kuschnerova wird auch als Klavierprofessorin international gefragt. Sie gibt  Meisterklassen in Deutschland, Japan,  Korea, Sweden und USA. 

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